Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie - 2. by Georg Wilhelm Friedrich Hegel

By Georg Wilhelm Friedrich Hegel

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Germanic Linguistics: Syntactic and Diachronic

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Umweltinnovationen durch Kooperationen: Am Beispiel einer freiwilligen Branchenvereinbarung

Maria Urbaniec untersucht den Beitrag umweltorientierter Kooperationen zu Umweltinnovationen. Auf der theoretischen foundation aus dem Bereich Umweltinnovations- und Kooperationsforschung entwickelt sie einen heuristischen Analyserahmen für die empirische examine einer umweltorientierten Kooperation. Die qualitative Untersuchung eines branchenbezogenen Kooperationsfalls ermittelt explorative Ergebnisse, die anschließend quantitativ am Beispiel einer branchenübergreifenden Kooperation überprüft werden.

Besteuerung der GmbH & Co. KG

In der GmbH&Co. KG wird die Haftung durch die GmbHübernommen und ist entsprechend beschränkt. Diese beliebte shape der Personengesellschaft hat neben dem haftungsrechtlichen Vorteil auch zahlreiche steuerrechtliche Vor-, aber auch Nachteile. Das Werk- nennt die gesellschaftsrechtlichen Grundlagen,- beschreibt steuerrechtliche Vor- und Nachteile,- nennt Wege der Steueroptimierung und- beinhaltet zahlreiche Beispiele, Muster und Praxishinweise.

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Jetzt ist es die Zeit, in der ausgesprochen wird, daß das Geistige herrschen solle; und dies Geistige hat den Sinn erhalten, daß das Geistliche, die Geistlichen herrschen sollen. Das Geistige ist so zur besonderen Gestalt, zum Individuum gemacht; aber der rechte Sinn ist, daß das Geistige das Bestimmende sein soll, was bis auf unsere Zeiten gegangen ist. So sehen wir in der Französischen Revolution, daß der Gedanke, der abstrakte Gedanke herrschen soll: nach ihm sollen Staatsverfassung und Gesetze bestimmt werden, er soll das Band unter den Menschen ausmachen; und das Bewußtsein der Menschen soll sein, daß das, was unter ihnen gilt, abstrakte Gedanken sind, Freiheit und Gleichheit das Geltende ist, worin auch das Subjekt seinen wahren Wert selbst in Beziehung auf die Wirklichkeit hat.

Aber innerhalb des Christentums ist die Grundlage der Philosophie, daß im Menschen das Bewußtsein der Wahrheit, des Geistes an und für sich aufgegangen ist, und dann, daß der Mensch das Bedürfnis hat, dieser Wahrheit teilhaftig zu werden. Dies ist absolute Forderung und Notwendigkeit. Es muß also möglich sein, daß der Mensch fähig sei, der Wahrheit teilhaftig zu werden; er muß ferner von dieser Möglichkeit überzeugt sein. Um aber das Wahre zu wissen, und damit alle es wissen können, so muß es an ihn kommen als ein Gegenstand, nicht für das denkende, philosophisch ausgebildete Bewußtsein, sondern für das sinnliche, noch in ungebildeter Vorstellungsweise stehende Bewußtsein.

Die Hauptsache ist, daß alle Redenden, sowohl aus den Griechen, welche Christen geworden sind, als die Ismaeliten, in Erbauung ihrer Prinzipien nicht der Natur der Sache selbst gefolgt sind oder aus ihr geschöpft haben, sondern nur darauf gesehen haben, wie die Sache beschaffen sein müsse, um ihre Behauptung zu unterstützen oder wenigstens nicht aufzuheben; und hinterher haben sie dann kühnlich versichert, so verhalte sich die Sache selbst, und haben anderweitige Gründe und Grundsätze dafür herbeigeholt«, die sie aus dem geholt haben, was für sie Zweck war.

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