Musikgeschichte Leipzigs by Rudolf Wustmann

By Rudolf Wustmann

Leipzig conflict und ist eine bedeutende Musikstadt. Der Thomanerchor ist ein weltweit bekannter Knabenchor in Leipzig. Er wurde auf Initiative des Markgrafen Dietrich des Bedrängten von Meißen im Jahr 1212 noch unter Kaiser Otto IV. zusammen mit der Thomasschule gegründet. Er gehörte damals zum Augustiner-Chorherrenstift des Klosters St. Thomas in Leipzig. Als Stiftskirche wurde dem Stift 1213 die spätere Thomaskirche übergeben. Bedeutendstes Zeugnis für das musikalische Schaffen der Chorknaben vor der Reformation stellt wohl das Sankt-Thomas-Graduale (um 1300) dar. Dabei handelt es sich um einen Kodex mittelalterlicher Choralhandschriften, der eine Zusammenstellung von 88 Sequenzen, sowie sämtliche Gesänge für die Hochämter beinhaltet. Die Handschrift, die vermutlich im Thomaskloster entstand, warfare nachweislich mindestens zweihundert Jahre in Gebrauch. Mit einem neuen Einband kam 1533 auch ein Kompendium der Musiklehre dazu. (Wiki) Illustriert mit three S/W-Tafeln, five Abbildungen und mehreren Notenbeispielen. Nachdruck der Originalauflage von 1909.

Show description

Read or Download Musikgeschichte Leipzigs PDF

Similar german_14 books

Die Zukunft des Öffentlichen: Multidisziplinäre Perspektiven für eine Öffnung der Diskussion über das Öffentliche

Die Zukunft des Öffentlichen? Ist das Öffentliche im Zeitalter der Privatisierung, der Globalisierung und letztlich der grundsätzlich gepflegten Skepsis nicht eher eine Idee der Vergangenheit? In welcher Öffentlichkeit wird die Zukunft des Öffentlichen noch diskutierbar und diskutiert? used to be ist heute eigentlich das inner most und das Privatisierbare?

Journalismus und Werbung: Kommerzielle Grenzen der redaktionellen Autonomie

Das Verhältnis zwischen Redaktion und kaufmännischer Abteilung eines Mediums wird in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung häufig thematisiert. Gerade in Zeiten ökonomischer Krisen gewinnen die Widersprüchlichkeiten an Brisanz. Gelten in solchen Zeiten andere Regeln bezüglich der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbeinhalten?

Extra info for Musikgeschichte Leipzigs

Sample text

4. 1533 vollen Lohn: der Enkel trat an den durch den Großvater frei gewordenen Platz. 1537 22. II. erwarb sein Vater das schon halb besessene Geigersehe Haus ganz, indem er an Leonharts hinterlassene Tochter Anna 100 Gulden zahlte. Für Leonhart war gleich nach Ostern 1534 Conrad Schloß von Stadtpfeifer I 535 bis I 550 35 Lüneburg zunächst auf Probe bis Fronleichnam und dann fest angestellt worden. Im Pestjahr I535 wichen die Cordes einige Wochen von Leipzig, erhielten trotzdem, wegen Verdienstausfalles, I Schock; Georg Stahel starb in dem verseuchten Ratspfeiferhause in der Stadt, das gesperrt wurde.

Andreas im Chore mit großer Vigilie zu begehen und am nächsten Morgen mit einer Messe; 1470 19. 4- ebenso für den verstorbenen Thomasschulmeister Seehausen am Matthäus- und folgenden Tage; 1475 übernahmen sie außer dem Jahrgedächtnis (an Gallus) ihres Wohltäters Fritz Pfister, alle Freitage nach der hohen Messe unter Geläut das Tenebrae mit Andacht zu singen, an allen heiligen Abenden und Tagen durch ihren Kapellan und ihren Schreiber zu Ehren Marias ein Salve singen zu lassen und das Fest St. Veits mit Messe und Vesper feierliehst zu begehen.

1457 3. 10. wurde für den Sonnabend nach der Fronleichnamsoktave der Gesang einer Marienmesse, eines Requiem und der beiden Antiphonen Haec est dies und Alma redemptoris gestiftet, zum Teil mit Orgelspiel. 1463 25. 8. bestätigte der Bischof von Merseburg den täglichen Abendgesang des Salve regina (Sommers um 7, Frühjahr und Herbst um 6, Winters um oder 1/ 1 5 Uhr) mit besonderer Festsetzung des Sonntags und in der Pfingstwoche daran zu schließender verschiedener Antiphonen (Geläut, keine Orgel).

Download PDF sample

Rated 4.17 of 5 – based on 46 votes