Morphologie der Großpilze: mit 112 Farbbildtafeln, Glossar by Heinrich Dörfelt, Erika Ruske

By Heinrich Dörfelt, Erika Ruske

Die Grundlagen der Morphologie und der Anatomie von Großpilzen werden in diesem Lehrbuch, das auch für interessierte Laien verfasst wurde, allgemeinverständlich dargestellt. Es vermittelt zwischen der natürlichen Anschauung und dem Lehrbuchwissen, aber auch zwischen der akademischen und der populären Mykologie. Dies gelingt den Autoren auf der foundation von Definitionen und Erläuterungen fachsprachlicher Begriffe, untermauert durch naturnahe Illustrationen auf 112 Farbtafeln. Das Buch dient dem allgemeinen Verständnis der komplizierten Eigenheiten von Pilzen, die sich mit versteckter Sexualität, mit abnormen Vermehrungs- und Verbreitungsstrategien und mit Organismen verbindenden Symbiosen und weitgehend fehlender Individualität in vieler Hinsicht von Blütenpflanzen und Tieren unterscheiden.

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Der Meiose folgt im Ascus meist eine Mitose, so dass regulär acht haploide Sporen gebilder werden. elsporigkeit lrommec, durch Verkiinnnenmg von Kernen auch zu reduzierter Sporenanzahl. Die Ascosporen sind oft einzellig, aber es kommen nach Septierungen bei verschiedenen Gruppen vonAscomyceten auch melnzelligeAscosporen vor. In vielen Fällen werden Asci nach dem Hakenlyp gebildet, wobei apikal an einer asoogenen Hyphe nach der Teilung des Kempaares ein Kern über einen auswacbsenden Halren in die zurückliegende Zelle geschleust winI- ein homologer Vorgang zur Schnallenbildung der Basidiomyceten.

Scus mi1l:inander verbunden. Die ........ ls (OpercuIurQ, daher open:u1ateAsci) oder durch Apikalapparate, die als Sporenschleusen fimgieren (inopen:ulate Asci). scus ist seinerseits ncchmals zweigetoilt, seine innero Schicht bilder Apikalatrukturen zur Sporenfreisetzun. Dieser 1yP wurde als Arohaeascus b=ichnet, weil die ultrnstrukturellen Merlanale als mspriinglich angesehen und als Ausgangsform fiir uni- und bitunicare Asci gedeuret wurden. Der Meiose folgt im Ascus meist eine Mitose, so dass regulär acht haploide Sporen gebilder werden.

2: Geastrum melanocephaJum (Haarerdstem); unvollständig geöflhetes, geastroides Gasterothecium; der FruchtkÖIper wurde vor dem Öflhen von Insekten befallen Wld ausgefressen, wobei nur die Faserschicht der Exoperidie (a) und die Columella (b) an der FruchtkÖIperruine übrig blieben; beide bestehen aus wandverdickten Hyphen; infolge der VemichtWlg der Pseudoparenchymschicht konnte sich der Fruchtkörper nicht regulär öflhen; Die Columella weist Fraßspuren auf. Abb. 3: Podaxis pistillans; a - geschlossener, reifer Fruchtkörper; b - apikale Teile mit abgewehten Peridien; das Capillitium der Gleba ist mit der Columella verwachsen; c - nach Entfernung des Capillitiums ist die Columella als direkte Fortsetzung des Stieles zu erkennen.

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