Lernprozesse im Selbstcoaching: Eine qualitative Studie im by Caroline Lieser

By Caroline Lieser

Durch die Aufhebung des klassischen Coach-Klienten-Settings im Selbstcoaching rückt der Lernprozess des Individuums in den Mittelpunkt. Am Beispiel der Cahier-Methode, einer neuen shape des Selbstcoachings, untersucht Caroline Lieser den Lernprozess anhand eines originären Kategoriensystems. Die qualitative Inhaltsanalyse der leitfadengestützten Interviews liefert dafür sowohl deduktive als auch induktive Kategorien. Neben lerntheoretischen Erkenntnissen rückt zusätzlich die Qualitätssicherung von Selbstcoaching im andragogischen Handlungsfeld in den Fokus.

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116 111 112 113 114 115 116 Vgl. : Paul Valéry zur Einführung, S. 160. Ebd. S. 158. Ebd. S. 160. Vgl. : Cahiers/ Hefte. Band 1 bis 6. / Schmidt-Radefeld, J. Vgl. : Selbstanalyse. Vgl. ebd. 4 Selbstcoaching anhand der Cahier-Methode 47 In ihrem Werk „Selbstanalyse“ stellt HORNEY die Analyse mit Unterstützung eines Analytikers dem der Selbstanalyse gegenüber. Ihre Erkenntnisse sind in Bezug auf die Coachingdefinition, die die Behandlung von psychischen Störungen ausschließt (vgl. 2), optimal auf die Thematik Coaching und Selbstcoaching übertragbar.

In diesem Zitat wäre der Begriff des Klienten passender, als der von Rauen gewählte Begriff des Gecoachten, da es sich nicht um einen Coachingkontext, sondern um einen psychotherapeutischen Kontext handelt. 40 2 Wissenschaftliche Einordnung Unternehmensberatung Gegenstand der Unternehmensberatung ist im Unterschied zum Coaching nicht das Individuum und dessen individuelle Beratung, sondern das gesamte Unternehmen. 90 In der Unternehmensberatung sind tendenziell eher Betriebswirte, Steuer- und Finanzberater anzutreffen, als Pädagogen und Psychologen.

Andererseits ist es das Ziel von CAMERON den „Zensor“ zu „entmachten“. Den „Zensor“ beschreibt sie als „innere Stimme“, die beim Schreiben der Morgenseiten auftritt, um die eigenen Gedanken zu kritisieren. 137 133 134 135 136 137 Vgl. : Der Weg des Künstlers, S. 34. Vgl. ebd. S. 33. Vgl. ebd. S. 33 ff. Ebd. S. 36. Vgl. ebd. 138 Ziel ist es demnach, den Zensor zu erkennen, diesen als Blockierer wahrzunehmen, um sich im nächsten Schritt zugunsten der Kreativität vom Zensor zu distanzieren. 139 Betrachtet man abschließend an die Darstellung von CAMERONs Ansatz dessen Bedeutung für die Entwicklung der Cahier-Methode, so kann festgehalten werden, dass CAMERONs Annahmen bezüglich des Zensors die vorliegende Forschungsarbeit geprägt haben.

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