Elternbeteiligung und Gewaltprävention in kommunalen by Anne Grossart, Liv-Berit Koch, Vera Lanzen, Hans-Josef

By Anne Grossart, Liv-Berit Koch, Vera Lanzen, Hans-Josef Lembeck, Tilman Lutz, Victoria Schwenzer, Sabine Behn, Heinz Müller

Die gesellschaftspolitische Bedeutung gelingender Bildungs-, Betreuungs- und Erziehungsprozesse verweist auf eine der zentralen Herausforderungen für Kommunen: Die Weiterentwicklung ihrer Bildungs- und Erziehungslandschaften. Wie wird das Zusammenspiel von Jugendhilfe, Schule, jungen Menschen und insbesondere Eltern gefördert? Wie wird das Thema Gewaltprävention systemübergreifend zum integralen Bestandteil der Weiterentwicklung und wie gelingt die Kooperation von allen professionellen und nicht professionellen Akteuren, insbesondere der Eltern?

Die AutorInnen fokussieren Elternbeteiligung und Gewaltprävention im Rahmen eines Praxisforschungsprojekts als Schlüssel- und Querschnittsthemen für die Gestaltung von Bildungs- und Erziehungslandschaften. Sie stellen „Gute Praxis“ vor, insbesondere Modelle und Instrumente, die in Bildungs- und Erziehungslandschaften eingesetzt werden können.

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In dieser Verzahnuog wird der erforderliche politische Gestaltungswille sichtbar uod wirkmächtig. Dieser Gestaltungswille ebnet die Wege für eioe kommuoale Koordination uod Steueruog sowie für ressortübergreifende Kooperationen, deren Gruodlage die ldentifizieruog, Auswahl uod Motivieruog verlässlicher Partuer uod Akteure ionerhalb uod außerhalb des politisch-administrativen Systems ist. A. 1007/978-3-531-19749-4_4, © VS Verlag für Sozialwissenschaften | Springer Fachmedien Wiesbaden 2012 46 Prinzipien und Handlungsorientierungen Dabei bilden folgende Leitlinien die Grundlagen des HandeIns: Bildung, Betreuung und Erziehung werden als gleichwertige und gleichzeitige Ebenen von Bildungs- und Erziehungsprozessen betrachtet.

An den Modellstandorten des Projekls, an denen Arbeitsprozesse auf verschiedenen Strukturebenen ablaufen, sind in allen dieser Ebenen auch immer wieder Steuerungsaufgaben zu finden. So existiert zumeist eine übergeordnete Ebene in der Bildungs- und Erziehungslandschaft, auf der ein Gremium grundsätzliche und richtungsweisende Entscheidungen trifft und wie eine Art leitende Ebene fungiert. Diese stenert somit direkt (normative Steuerung). Darunter gibt es eine Ebene, welche die Entscheidungsfmdung vorbereitet und dokumentiert und die Entscheidungsumsetzung plant und koordiniert, womit eine indirekte Steuerungsfunktion erreicht wird (strategische Steuerung).

Vgl. dazu auch den Zwischenberich! 2010, S. 124ff. Deutscher Verein 2009, S. 10. Zusammenspiel von Schule und Jugendhilfe 33 Bildungs- und Erziehungslandschaft bergen. Zunächst besteht eine direkte Konkurrenz zwischen Organisationen und Einrichtungen, die sich "an die gleiche Zielgruppe" richten, und "um die gleichen, knapper werdenden Zeitressourcen von Kindern und Jugendlichen" konkurrieren und "sich zunehmend (z. B. 43 Schule steht dabei als Institution und System kaum unter Druck, sich legitimieren zu müssen, da sie auf Grundlage von Art.

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