Editionstechnik: Ratschläge für die Anlage Textkritischer by Otto Stählin

By Otto Stählin

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book documents mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Handschrift. Unter Umstanden ist es auch zweckmaBig, fUr die Kollation oder Abschrift jeder Handschrift verschiedenes Papier zu verwenden, damit die Unterscheidung sofort rein mechanisch moglich ist. 4. Sind in dem Kollationsexemplar die Zeilen nicht gezahlt, so versaume man nicht, dies vor der Kollation zu tun. Viele Fehler in alten Kollationen erklaren sich aus Vernachlassigung dieses Punktes, indem notierte Varianten auf gleiche oder ahnliche W orte an anderer Stelle bezogen wurden. Es ist deswegen auch darauf zu achten, ob nicht innerhalb der gleichen Zeile das Wort, zu dem eine Variante einzutragen ist, zweimal vorkommt.

Die zahlreichen Febler gegen mese Regel (es gibt sogar Fitlle, in den en das Druckjabr auf Umschlag und Titelblatt verschieden ist) erschweren unnotigerweise die Arbeit der Bibliographen und Bibliothekare. 4. Da sich mit dem Inschriftencharakter des Titelblatts keine Interpunktion vertritgt, so fasse man den Titel so, daB durch das Fahlen der Interpunktion keine Undeutlichkeit entsteht. 5. Der Vorname des Herausgebers ist nicht nur mit den Anfangsbuchstaben, sondern vollstandig anzugeben. Dadurch wird Bibliographen und Bibliothekaren viel unniitze Arbeit erspart.

Diese Tendenz, gegen die sich Fr. Leo, Gott. gel. Anz. 1898 S. 730; Rh. Mus. 55 (1900) S. 611, gewendet hat, liegt Bonnet fern. Seine Forderung bezieht sich weniger auf die kritische Methode der Behandlung antiker Texte als auf die Editionstechnik. Darum verdient sie hier besprochen zu werden. Wiihrend er fiberhaupt keine Konjekfuren in den Text aufnehmen lassen will, geschieht umgekehrt manchen Kritikem in der Aufnahme von Konjekturen nicht genug. So bezeichnet M. Niemeyer, Lit. Centralbl. 56 (1905) Sp.

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