Category: German 14

Akkreditierung als Mikropolitik: Zur Wirkung neuer by Benedict Kaufmann

By Benedict Kaufmann

Kaum ein tool der Hochschulreform hat bei näherem Hinsehen in der vergangenen Dekade einen so tief greifenden Einfluss auf die Gestaltung von Studiengängen genommen wie die Akkreditierungen von Studienprogrammen. Im Zentrum der Studie, die sich auf qualitative und quantitative Daten stützt, steht die Frage nach den Auswirkungen der Verfahren auf der Mikroebene innerhalb der betroffenen Hochschulen und im Wechselspiel zwischen den verschiedenen Statusgruppen.

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Journalismus und Werbung: Kommerzielle Grenzen der by Jürgen Plank, Josef Schopf (auth.), Stefan Gadringer,

By Jürgen Plank, Josef Schopf (auth.), Stefan Gadringer, Sabrina Kweton, Josef Trappel, Teresa Vieth (eds.)

Das Verhältnis zwischen Redaktion und kaufmännischer Abteilung eines Mediums wird in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung häufig thematisiert. Gerade in Zeiten ökonomischer Krisen gewinnen die Widersprüchlichkeiten an Brisanz. Gelten in solchen Zeiten andere Regeln bezüglich der Trennung von redaktionellen Inhalten und Werbeinhalten? Legitimiert das Ziel der Erhaltung von journalistischer Substanz die gelegentliche oder regelmäßige Grenzüberschreitung in Krisenzeiten? Dieses Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen den publizistischen Anforderungen an Redaktionen einerseits und den ökonomischen Zwängen andererseits. Theoretisch nähern wir uns der Thematik mit den Ansätzen der politischen Ökonomie und der Idee der Medienfreiheit.

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Aktivisten der Normalbiographie: Zur biographischen by Daniela Schiek

By Daniela Schiek

Folgt guy Studien zur Prekarisierung, beklagen unsicher Beschäftigte die fehlende Möglichkeit zur Lebensplanung und streben nach der Normalbiographie. Gleichzeitig gilt als Binsenweisheit, dass sich die Einzelnen längst von der Normalbiographie verabschiedet haben und diskontinuierliche „Patchworkbiographien“ leben (wollen). Daniela Schiek verbindet diese beiden Diskussionsstränge theoretisch wie empirisch; mittels biographischer Fallanalysen untersucht sie die gegenwärtige Relevanz, die die Normalbiographie durch prekäre Erwerbslagen erlangt. Im Ergebnis zeigt sich diese nicht als irgendeine und dabei vergangene biographische choice, sondern als Scharnier zwischen Individuum und Arbeitsgesellschaft: als Leben – das einzige, das Individuen kennen.

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Technische Strömungslehre: Lehr- und Übungsbuch by Leopold Böswirth

By Leopold Böswirth

Dieses Buch wendet sich an Studenten und Dozenten des Faches Stromungslehre in praxisorientierten Studiengangen, insbesondere an Maschinenbauer und Studierende verwandter Fachrichtungen. Das grundliche Studium eines schwierigen Faches wie der Stromungslehre erfordert nach Ansicht des Autors drei Dinge: Theoriestudium, Aufgabenrechnen, La.borver suche. Mit dem LernprozeB anhand von Laborversuchen hat sich der Autor bereits in einem frUheren Werk befaBt [1]. Das vorliegende Werk ist der Theorie und dem Auf gabenrechnen gewidmet. Es ist aus einem im selben Verlag erschienenen Aufgaben buch [2] entstanden. Die Darstellung betont die physikalischen Grundlagen und versucht - mehr als sonst ublich - diese Grundlagen mit Alltagserfahrungen in Beziehung zu setzen. Wo immer moglich wurden auch Ouerverbindungen zur Festkorpermechanik aufgezeigt. 1m allge meinen hat ja der Studierende dieses Gebiet der Mechanik gerade verarbeitet, wenn er sich dem Studium der Fluidmechanik zuwendet. Solche Ouerverbindungen konnen dazu beitragen, beim Studierenden ein solides Bild von den einheitlichen Grundlagen der Naturerscheinungen aufzubauen. Wegen der Kompliziertheit der Stromungser- . scheinungen und wegen des starken .experimentellen Anteils .ist der Abstand der Stromungslehre zur ubrigen Mechanik ohnedies groBer als wunschenswert. Das Studium der Technischen Mechanik im allgemeinen und der Stromungslehre im besonderen hat im Rahmen der Ingenieurausbildung nicht nur den Zweck, dem Studierenden das Werkzeug zur Vorausberechnung technischer Vorgange in die Hand zu geben. 1m Verlaufe dieses Studiums erwirbt er sich unbewuBt - uber die konkreten Lehrinhalte hinaus - eine bestimmte mathematisch-naturwissenschaftliche Sichtweise mit spezifisch technischer Einfarbung, wie sie fUr den Ingenieur charakteristisch ist.

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Ressourcenorientierte Netzwerkmoderation: Ein by Sibylle Friedrich

By Sibylle Friedrich

Wie können Familien mehr als bisher üblich am Hilfeprozess beteiligt werden? 'Ressourcenorientierte Netzwerkmoderation' ist ein erfolgversprechender Ansatz in der Beratungs- und Moderationsarbeit, um im environment Soziale Arbeit informelle Netzwerktreffen so zu planen und zu moderieren, dass die individuellen und sozialen Ressourcen von Familien handlungsleitend und zielführend im Fokus stehen. In diesem einführenden Buch werden die entscheidenden Kompetenzen vermittelt, die zur Anleitung und Steuerung solcher sozialpädagogischer Familienarbeit von Bedeutung sind. Illustrativ und beispielgebend wird ein Hamburger Pilotprojekt vorgestellt, das die Implementierung der Ressourcenorientierten Netzwerkmoderation im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe erprobt hat.

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Evolutionäre Algorithmen by Karsten Weicker (auth.)

By Karsten Weicker (auth.)

Evolutionäre Algorithmen sind relativ neue Methoden zur Lösung von Optimierungsproblemen in Industrie, Wirtschaft und Forschung. Inspiriert durch die biologische Evolution imitieren sie das Wechselspiel zwischen edition von Individuen und Selektion. In diesem Lehrbuch wird neben der Darstellung der Standardalgorithmen vor allem das gängige Verständnis für die Arbeitsweise und die zu Grunde liegenden Prinzipien vermittelt. Darüber hinaus werden spezielle Anforderungen aus der Praxis, wie z. B. die Beachtung von Randbedingungen, Mehrzieloptimierung und verrauschte oder zeitabhängige Probleme, diskutiert. In der nun vorliegenden zweiten Auflage wurde neben einer anschaulichen Darstellung der Grundlagen anhand vieler Beispiele insbesondere die praktische Anwendung, z. B. durch Fallbeispiele aus verschiedenen Themenbereichen, stärker berücksichtigt.

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Grenzen der Versicherbarkeit von Katastrophenrisiken: by Tristan Nguyen

By Tristan Nguyen

Angesichts der rasant zunehmenden Anzahl von Katastrophenereignissen mit immer neuen Rekordschäden stellt sich die Frage, ob Katastrophenrisiken weiterhin von der privaten Versicherungswirtschaft versichert werden können und ob sich der Staat beim Versagen marktwirtschaftlicher Lösungen an der Versicherung von Katastrophenrisiken beteiligen soll.

Tristan Nguyen untersucht, wie die Versicherbarkeit von Risiken anhand von Versicherbarkeitskriterien überprüft werden kann, und setzt sich ausführlich mit den privatwirtschaftlichen Möglichkeiten der Kapazitätserweiterung durch Risikoteilung und Risikotransfer, nämlich Rückversicherung, Katastrophenanleihen und Versicherungsderivate, auseinander. Er kommt zu folgendem Ergebnis: Wenn sich ein Katastrophenrisiko mit einem gewaltigen und schwer schätzbaren Schadenpotential nicht mehr über den privaten Versicherungsmarkt versichern lässt, können die Grenzen der Versicherbarkeit dadurch erweitert werden, dass der Staat im Rahmen seiner ordnungspolitischen Aufgaben Versicherungskapazitäten bereitstellt bzw. Maßnahmen ergreift, welche die Verfügbarkeit von Versicherungsschutz verbessern. In diesem Zusammenhang analysiert der Autor die Auswirkungen staatlicher Risikoübernahme auf die Versicherungsnachfrage und zeigt, in welchen Fällen der staatliche Eingriff in die Versicherungsmärkte aus ökonomischer Sicht wünschenswert wäre.

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Lebenslanges Lernen in der Universität: Wie funktioniert by Rudolf Egger

By Rudolf Egger

In der modernen Forschungsuniversität sind die Funktionen und die Aufgaben der Lehrenden immer wieder explizit zu bestimmen. In einer allseits geforderten Verbindung von Forschung und Lehre werden die verlangten Kompetenzen und die daraus abgeleiteten Rollenrepertoires der UniversitätslehrerInnen immer anspruchsvoller. Dabei steht die Lehre in einem Konkurrenzkampf mit der Forschung um Zeit, Ressourcen und Raum und führt in der systematischen Förderung und Weiterentwicklung einer „Lehrpersönlichkeit“ in universitären Karrieren meist ein Schattendasein. In dieser Studie wird analysiert, welche institutionellen, fachspezifischen und biographischen Elemente in der Entwicklung von Lehrkompetenz wirken, wie diese entstehen und wie sie für eine neue Kultur der Lehre genützt werden könnten.

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